Antisemitismus beschäftigt unsere Gesellschaft: Verbale und körperliche Angriffe gegen Juden*Jüdinnen nehmen seit Jahren kontinuierlich zu, Verschwörungsideologien finden quer durch die Gesellschaft Widerhall und auch die Erinnerung an den Holocaust ist umkämpft. Handlungssicher im Umgang mit Antisemitismus zu agieren, stellt zugleich nicht selten eine Herausforderung dar. Gerade in diskursiv umstrittenen Kontexten kommt es immer wieder zu Unsicherheiten bei der Frage, wie sich antisemitische Vorurteile und Ressentiments erkennen lassen. Zudem fehlt es bisweilen an praxisnahen Möglichkeiten, um antisemitischen Aussagen wirksam zu begegnen, dabei Betroffene zu schützen und eine Reflexion der Haltungen anzustoßen.

In der dreiteiligen Online-Fortbildung werden aktuelle Ausdrucksformen des Antisemitismus – etwa im Kontext des sog. Nahostkonflikts oder in Rechtsextremismus und Islamismus – kompakt in den Blick genommen. Zudem wird die Frage thematisiert, welche praktischen Möglichkeiten sich bieten, um wirksam mit Antisemitismus umzugehen. Ein Fokus liegt hierbei auf der Vorstellung und Erprobung von (Erst-)Reaktionsmöglichkeiten sowie Gesprächstechniken. Die Fortbildung bietet dabei durchweg Raum für Diskussion und Erfahrungsaustausch.

Module

Modul 1: Was ist Antisemitismus? Grundlagen und Erstreaktionskompetenzen

Modul 2: Antisemitismus über Umwege – Erinnerungsabwehr und israelbezogener Antisemitismus

Modul 3: »Same, but different!?« – Antisemitismus in Rechtsextremismus und Islamismus

Interessiert?

Format: Modulare Online-Fortbildung

Zielgruppe: Fach­kräfte der Jugend- uns Sozial­arbeit, päda­gogi­sche Fach­kräfte aus Schule und Bildung, Multiplikator*innen

Termine:

Teil 1 - Donnerstag 10.09.2026, 14 – 18 Uhr

Teil 2 - Donnerstag 17.09.2026, 14 – 18 Uhr

Teil 3 - Donnerstag 24.09.2026 14 – 18 Uhr

Teilnahmegebühren:

20,00 EUR für alle drei Module

Anmeldung