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Den meisten Jugendarbeiter*innen lassen ein voller Arbeitsalltag und zahlreiche Herausforderungen in der direkten Arbeit mit Jugendlichen wenig Raum für Reflexion über ihr pädagogisches Handeln oder kollegialen Austausch. Wir finden: Das muss sich ändern! Deswegen veranstaltet die Fachstelle Rechtsextremismusprävention im Juli eine Zukunftswerkstatt für pädagogische Fachkräfte der Jugendarbeit.
Vom 21. bis 24. Juli möchten wir gemeinsam mit Jugendarbeiter*innen die eigene Arbeit reflektieren und Strategien und Ansätzen des Umgangs mit aktuellen wie zukünftigen Herausforderungen entwickeln. Die Zukunftswerkstatt findet in der wunderschönen Bildungsstätte ABC Hüll in Niedersachsen statt.

Am 8./9. und 15./16. Juli möchten wir uns zusammen mit Ihnen auf unserer Online Summer School in Vorträgen, Workshops und Austauschformaten zur Rechtsextremismusprävention und (politischen) Bildungsarbeit in Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter weiterbilden. Die Summer School richtet sich an pädagogische Fachkräfte und Multiplikator*innen aus der Jugend(sozial)arbeit sowie der politischen Bildungsarbeit, die in der Prävention von Rechtsextremismus bzw. der Bearbeitung von Phänomenen Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit tätig sind.

Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sind zunehmend mit Kindern und Jugendlichen konfrontiert, die in islamistisch oder salafistisch geprägten Familien aufwachsen. Dann gehen die Lebens- und Handlungsweisen von Eltern, Geschwistern oder nahen Verwandten meist mit typisch extremistischen Denk- und Verhaltensweisen einher, die auch die Erziehung prägen können. Das stellt Fachkräfte in den Jugendämtern vor neue Herausforderungen, denn sie begeben sich in ein Spannungsfeld zwischen Religionsfreiheit, Kinder- und Elternrechten. cultures interactive e.V. hat deswegen zusammen mit dem SOCLES International Centre for Socio-Legal Studies und der Türkischen Gemeinde Schleswig-Holstein eine Orientierungshilfe für Jugendämter veröffentlicht.

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