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KulturRäume 2010

Mit den Zukunftswerkstätten hat das Mo­dellprojekt KulturRäume 2010 im Juni sei­nen Höhepunkt in den Regionen ge­funden. In Parchim, Genthin und Bad Schandau dis­kutierten Jugendliche mit Verant­wort­li­chen aus Politik und Verwaltung, Ge­schäfts­trei­benden und vielen weiteren In­teressierten über die Probleme und Per­spektiven von Jugendlichen vor Ort. Es wurden Wünsche und Bedürfnisse gesam­melt, Ideen für die Umsetzung erarbeitet und erste Ver­ab­redungen für die gemein­same weitere Arbeit getroffen.

Den Anfang machte am 29.5. die Stadt Parchim. Thematisiert wurde die Einlass­po­litik der lokalen Diskotheken, durch die be­son­ders Jugendliche mit Migrationsbio­gra­phie alltäglich Ausgrenzung und Rassis­mus erfahren. Hier soll nach einer aus­führlichen Recherche der Dialog mit den Betreibern der Diskotheken gesucht wer­den. Ent­stehen soll auch eine HipHop Academy, wo Jugendliche in angemes­senen Räumlich­keiten betreut Musik oder Breakdance machen können. Zudem soll es eine Platt­form geben, die den Zugang zu den ört­li­chen, jugendspezifischen Angebo­ten er­leichtert, von denen viele bisher gar nicht wissen, dass es sie gibt.

 

Weiter ging es am 5.6. im Jerichower Land mit der Zukunftswerkstadt in Genthin. Dis­kutiert wurde eine Reaktivierung des Ju­gendparlamentes, das eine Partizipation der Jugendlichen an der Kommunalpolitik er­möglichen kann. Zudem wurde nach Wegen gesucht, Bevölkerung und Verant­wortungsträgerInnen stärker für das The­ma Rechtsextremismus zu sensibilisieren. Ein wichtiger Punkt war die Entstehung einer Skatehalle und die Vermeidung von Interessenkonflikten zwischen SkaterInnen und BikerInnen.

Am 12.6. folgte die Zukunftswerkstatt in der Sächsischen Schweiz. Neben der Wiedereröffnung des Jugendclubs in Bad Schandau ging es auch hier um die Er­richtung eines Skateparks. Zudem soll das negative Image der Jugendlichen im Ort durch eine stärkere Präsenz in den lokalen Medien verbessert werden.

Eine ausführliche Dokumentation über den Ablauf und die Ergebnisse aller Zukunfts­werkstätten könnt ihr euch demnächst hier ansehen.


Graffiti-Projektwoche in den Pfingstferien in Genthin und Umgebung
Tresor light April

Vom 17.-21. Mai finden in fünf Jugendclubs in Genthin und Umgebung Graffiti-Work­shops statt, in denen Jugendliche einen Anstoß bekommen sollen ihre Lebens­si­tua­tion, sowie ihre Einstellungen und Zu­kunfts­vorstellungen zu reflektieren und sich über das Medium Graffiti kreative Einfluss- und Ausdrucksmöglichkeiten an­zu­eignen. Hier­bei geht es insbesondere darum mit ihnen neue Möglichkeiten jenseits von Perspek­tivlosigkeit und Diskriminierung zu erar­beiten und sie in ihrem demo­kra­tischen En­gagement zu stärken. In den Workshops setzen sich die Jugendlichen zudem mit der Geschichte der Jugendkultur Graffiti und ihren zentralen Grundwerten Toleranz und Respekt auseinander.

 

Sie lernen wie ein Graffito entsteht und welche Gestaltungselemente möglich sind und bekommen Grundkenntnisse des Sprü­hens vermittelt. Anschließend gestal­ten sie ihre Messages auf Arbeitsplatten. Darüber hinaus sollen Jugendliche als Mul­ti­pli­ka­torInnen gewonnen werden, die ihr Wissen und Können im Umgang mit Graffiti und den Konsequenzen weiter geben und so der lokalen Jugendarbeit als Akteure zur Verfügung stehen. Die Ergebnisse werden dann der Öffentlichkeit erstmalig auf der Zukunftswerkstatt am 04./05. Juni prä­sen­tiert. Anschließend werden sie mit­telfristig an einer Mauer im Zentrum von Genthin angebracht und später zu den Ent­ste­hungs­orten rückgeführt und dienen dort als Graffitiflächen.


"Viel Zu Tun"

Es gibt noch "Viel Zu Tun". Die Band Irié Revoltés liefert uns nun die passende Sommerhymne für unsere Ideen gegen Ausgrenzung und Diskrimierung. Tanzt mit den Fußballern gegen Rassismus! Zu der Schilder-Aktion "Kein Platz für Rassismus" für Sportvereine, Fußballmannschaften und andere Organisationen weitere Infos unter www.kein-platz-fuer-rassismus.de.

 Youtube-Film

DJ-Workshops von cultures interactive bei:
Tresor light April

Tresor light März


Neues Projekt von cultures interactive:
ClubClassicCultures -- Hoch- meets Subkultur


Youtube-Film  

Der cultures interactive Film

Unser cultures interactive-Kurzfilm stellt unsere Methoden "cultures mobil" und "open space" näher vor und erläutert an Hand von Beispielen, wie unsere Pro­jekttage aussehen. Vielen Dank an alle, die uns bei der Produktion des Films geholfen haben!


Was macht cultures interactive e.V. eigentlich? 

cultures interactive e.V. ist ein Verein zur interkulturellen Bildung und Gewalt­prävention!

Wir bieten mobile Projekttage, Fortbildungen und integrierte Konzepte der Jugendarbeit wie zum Beispiel in unserem Modellprojekt 

 

KulturRäume2010 und dem Projekt cultures of berlin an - gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie und Rechtsextremismus!
Weitere Informationen finden Sie hierzu unter Projekte und Angebote im Menü auf der linken Seite! 


Angebote und Projekte 

Unser momentan wichtigstes und größtes Projekt ist das Modellprojekt Kulturräume 2010, gefördert u. a. vom Bundesminis­terium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Bundeszentrale für poli­tische Bildung seit September 2007 sind wir in verschiedenen Schwerpunktregio­nen aktiv. Wer mehr zu unserer Arbeit in den einzelnen Regionen Weimarer Land, Landkreis Parchim, Jerichower Land und Sachsen erfahren möchte, klickt auf „Projekte“ im Menü auf der linken Seite und wird dort weiter geleitet.

Für das linke Menü gibt es diverse Unter- punkte, die sich zeigen, sobald man mit der Maus auf den Menüpunkt geht (mouse- over). Hier finden sich nähere Informa­tionen zu unserem interdisziplinären Team („Das Team“), Zielen und Inhalten des Vereins („Der Verein“) und unseren viel­seitigen Projekt- und Fortbildungsangebo­ten für Jugendliche, Lehrer/innen, (Sozial-) Pädagog/innen, Vertreter/innen aus Politik und Presse und anderen interessierten Erwachsenen („Angebote“).  

 

Vorgestellt ist hier auch unser umfassen- des Jugendkultur- und Workshop-Angebot, das jeweils von Vertreter/innen aus Hip- Hop, Punk, Gothic, Metal, Skateboarding, Grrrl- und elektronischen Szenen geleitet wird. Wer sich für DJing-, Graffiti-, Rap-, Comic-, Fanzine-, Radio-, Video-, Skate- boarding-, Street-/Breakdance-Workshops u.v.m. als Einzelveranstaltungen oder im Kontext von Projekttagen zur Förderung von jugendkultureller Vielfalt, demokrati- schen und gewaltfreien Haltungen interes- siert, kann sich hier unter „C.I. cultures“ (unter „Angebote“) informieren.

Auf der rechten Seite zeigen acht Bilder einen Ausschnitt der von uns vertretenen (Jugend-) Szenen. Wenn man auf die ein- zelnen Fotos klickt, wird man direkt zur entsprechenden (Jugend-) Kultur-Seite dirigiert. 


Was noch? 

Die neuesten Neuigkeiten auf unserer Seite sind im News-Fenster am linken unteren Bildschirmrand zu erkennen und direkt ver­linkt zur der entsprechenden Seite.

Fotos und Informationen zu den einzelnen von uns durchgeführten Projekten sind über „Veranstaltungen“ im linken Menü un­ter dem jeweiligen Termin zu finden. 

 

Unter „Presse“ werden aktuelle Pressemit­teilungen und der Pressespiegel eingestellt. Und natürlich gibt es ein Gästebuch.

Viel Spaß mit unserer neuen Seite!