Punk

Ihr Auftreten und Aussehen provoziert. Das soll es auch. Mitte der 1970er Jahre entstand Punk in den USA als musikalische-künstlerische Provokation auf friedvolles „Hippietum“ und aufwändige Rock-Opern. In Großbritannien trafen sich in Zeiten starker Arbeitslosigkeit immer mehr Jugendliche mit quietsch-farbenen Iroquesenschnitt, selbstgemachten Nietenschmuck und Springerstiefeln in der Öffentlichkeit und zeigten deutlich: “Eure Leistungsgesellschaft interessiert uns gerade nicht mehr!“

Doch steckt im Punk bis heute weit mehr als Verweigerung. Es ist die Lust am Do-it-yourself (DIY), Musikmachen mit drei Akkorden, Partys in Abbruchhäusern feiern, einen eigenen Stil kreieren, indem man Klamotten näht und mit Aussagen bemalt. Ab den 80ern hat „Hardcore-Punk“ der Gesellschaft einen Spiegel vorgehalten, wenn es um Rassismus, Ausgrenzung und Ungleichbehandlung von Männern und Frauen ging.

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