KulturRäume2010
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Unsere Schwerpunktregionen: Weimarer Land |
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Kulturräume2010 |
ist ein Modellprojekt des Vereins C.I. gefördert durch das Programm „Vielfalt tut gut“ des BMFSFJ und der Bundeszentrale für politische Bildung. In verschiedenen Schwerpunktregionen initiieren und begleiten wir nachhaltige Prozesse der jugendkulturellen Beteiligung, um demokratische und kulturelle Vielfalt vor Ort zu fördern. Jugendliche erarbeiten Möglichkeiten, ihre Interessen auf kommunalpolitischer Ebene umzusetzen und ihren Lebensraum aktiv und attraktiv mit zu gestalten. |
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Ziele und Ergebnisse |
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Koordination und Begleitung erfolgt durch |
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Unsere Partner vor Ort sind |
Jugendliche, Schulen und Jugendklubs, engagierte Erwachsene, Initiativen und Vereine, Lehrer/innen und Sozialarbeiter/ innen, lokale Akteure aus Politik, Presse und Wirtschaft, Jugendämter, Landeszentralen für politische Bildung, Landesministerien… |
Ein kooperativer Prozess mit verschiedenen
Schritten in jeder Region…
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Phase (1) – initiiert: |
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Phase (2) – angeleitet und begleitet: |
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Phase (3) – verhandelt: |
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Phase (4) – umgesetzt: |
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Sommer 2010: Erfolgreiche Zukunftwerkstätten | ||
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Mit den Zukunftswerkstätten hat das Modellprojekt KulturRäume 2010 im Juni seinen Höhepunkt in den Regionen gefunden. In Parchim, Genthin und Bad Schandau diskutierten Jugendliche mit Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung, Geschäftstreibenden und vielen weiteren Interessierten über die Probleme und Perspektiven von Jugendlichen vor Ort. Es wurden Wünsche und Bedürfnisse gesammelt, Ideen für die Umsetzung erarbeitet und erste Verabredungen für die gemeinsame weitere Arbeit getroffen. Den Anfang machte am 29.5. die Stadt Parchim. Thematisiert wurde die Einlasspolitik der lokalen Diskotheken, durch die besonders Jugendliche mit Migrationsbiographie alltäglich Ausgrenzung und Rassismus erfahren. Hier soll nach einer ausführlichen Recherche der Dialog mit den Betreibern der Diskotheken gesucht werden. Entstehen soll auch eine HipHop Academy, wo Jugendliche in angemessenen Räumlichkeiten betreut Musik oder Breakdance machen können. Zudem soll es eine Plattform geben, die den Zugang zu den örtlichen, jugendspezifischen Angeboten erleichtert, von denen viele bisher gar nicht wissen, dass es sie gibt. |
Weiter ging es am 5.6. im Jerichower Land mit der Zukunftswerkstadt in Genthin. Diskutiert wurde eine Reaktivierung des Jugendparlamentes, das eine Partizipation der Jugendlichen an der Kommunalpolitik ermöglichen kann. Zudem wurde nach Wegen gesucht, Bevölkerung und VerantwortungsträgerInnen stärker für das Thema Rechtsextremismus zu sensibilisieren. Ein wichtiger Punkt war die Entstehung einer Skatehalle und die Vermeidung von Interessenkonflikten zwischen SkaterInnen und BikerInnen. Am 12.6. folgte die Zukunftswerkstatt in der Sächsischen Schweiz. Neben der Wiedereröffnung des Jugendclubs in Bad Schandau ging es auch hier um die Errichtung eines Skateparks. Zudem soll das negative Image der Jugendlichen im Ort durch eine stärkere Präsenz in den lokalen Medien verbessert werden. Was genau eine Zukunftswerkstatt ist, wie man auf diese Weise gemeinsam Ergebnisse erarbeitet und welche dies genau waren, erfahrt ihr ausführlich in den Dokumentationen, die ihr als pdf-Dateien ansehen könnt: |
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