Schwerpunkte

Inhaltliche Schwerpunkte der Arbeit von CI
(der Artikel ist bisher unvollständig)

Gender

Die Genderperspektive war von jeher maßgeblich für die Arbeit von CI. Die Reflektion darüber wie Ideen zu Männlichkeit und Weiblichkeit in verschiedenen Jugendkulturen repräsentiert und gelebt werden, gehört zu dieser Perspektive. Ebenso wie eine selbstkritische Analyse über die Dominanz von Männern in den meisten Jugendkulturen bzw. über die Abwertung von „female cultures“ als unauthentisch und kommerziell. In den präventiv-pädagogischen Workshops von CI werden o.g. Fragen für die jeweiligen Jugendkulturen aufgegriffen und mit dem regionalen „Doing Gender“ bestimmter Jugendkulturen abgeglichen.

In „Girl Power“ Workshops auf die Interessen von jungen Frauen eingegangen bzw. die Teilhabe von Mädchen in „Jungsdomänen“ wie Skateboarding oder Rap gefördert. Durch den lebensweltlichen Zugang der CI Angebote werden oft Themen des Zusammenlebens, von Sexualität und unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten durch die Jugendlichen aufgebracht. Dabei gilt es manchmal auch sexistische und homophobe Haltungen unter Jugendlichen zu hinterfragen und zu irritieren. Die verschiedenen von uns entwickelten genderreflektierte bzw. geschlechtsspezifischen Zugänge für die Jugendkulturarbeit sind Teil unserer Train-the-trainer-Qualifizierungen.

Durch das EU-geförderte Projekt WomEx - Women and Gender in Extremism (2013/14) konnte CI sich schließlich systematisch der Frage widmen, welche Rolle Genderaspekte im Rechtsextremismus oder religiösem Fundamentalismus spielen, welche Rollenangebote diese Szenen für Jungen und Mädchen anbieten und welche entsprechenden Konsequenzen für die genderreflekierte Präventions- und Interventionsarbeit sich daraus ableiten.